Erbstreit ohne Testament vorprogrammiert

(verpd) In vielen Familien ist bei einem Todesfall der Streit schon vorprogrammiert, wenn der Verblichene seinen Nachlass nicht geregelt hat. Auch kann es für den Einzelnen wichtig sein, dass bei seinem Ableben bestimmte Personen besonders von dem hinterlassenen Vermögen profitieren, auch wenn sie nach der gesetzlichen Erbfolge nicht die Haupterben sind. Weiterlesen

Damit im Advent nicht die Feuerwehr kommen muss

IMG_4486Damit im Advent nicht die Feuerwehr kommen muss

Im Advent ist das Brandrisiko signifikant höher als in der übrigen Zeit des Jahres. Was der Einzelne tun kann, damit es in der Weihnachtzeit nicht zu einer feurigen Überraschung kommt.

1.12.2014 (verpd) Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ereignen sich im Dezember jedes Jahr etwa 40 Prozent mehr Brandschäden als in allen anderen Monaten. Jährlich werden alleine in der Weihnachtszeit etwa 11.000 Brandschäden den Hausrat- und Gebäudeversicherern gemeldet. Die Versicherer zahlen dementsprechend für Schäden, die bei Bränden im Dezember entstanden sind, im Durchschnitt 23 Millionen Euro an Versicherungsleistungen aus. Die Brandgefahr lässt sich jedoch mit einigen wenigen Verhaltensmaßnahmen erheblich reduzieren.

Der leichtfertige Umgang mit Kerzen gehört insbesondere in der Weihnachtszeit nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu den häufigsten Brandursachen. Denn wenn brennendes Kerzenlicht zu nahe an ein ausgetrocknetes Adventsgesteck, einen Adventskranz oder einen Weihnachtsbaum kommt, fangen Äste und Dekomaterial leicht Feuer. Die Flammen breiten sich dann oftmals rasant in der ganzen Wohnung aus.

Abstand schafft Sicherheit

Kerzen sollten daher mit Bedacht aufgestellt werden. Wichtig ist, nicht brennbare Kerzenhalter zu verwenden und die Kerzen weit weg von leicht entzündlichen Gegenständen wie Gardinen, Tischdekorationen oder Möbeln, aber auch von trockenen Zweigen und sonstigen leicht brennbaren Materialien aufzustellen. Zudem sollten Kerzen nicht in der Zugluft stehen, da sonst beispielsweise eine Gardine in die Nähe der Kerzenflamme geweht werden könnte.

Bei einem mit Kerzen bestückten Adventskranz oder Adventsgesteck lässt sich das Brandrisiko reduzieren, wenn man die Zweige regelmäßig mit Wasser besprüht und vertrocknete Exemplare austauscht. Außerdem sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob die Kerzen ausreichend fixiert sind und fest stehen, damit sie nicht umfallen und dadurch eventuell der Tisch oder die Tischdecke Feuer fängt. Prinzipiell sollten Kinder und Haustiere nie alleine mit brennenden Kerzen in einem Raum gelassen werden.

Wie ein Christbaum gelagert werden sollte

Da trockene Nadeln schneller Feuer fangen, ist es wichtig, dass auch der Christbaum möglichst lange frisch bleibt. Er sollte am besten erst kurz vor dem Aufstellen gekauft oder zumindest kühl – wenn möglich draußen – gelagert und vor dem Austrocknen geschützt werden. Zum Aufstellen empfiehlt sich die Verwendung eines wasserbefüllten Ständers, der so fixiert wird, dass der Baum nicht von Kindern oder Haustieren umgeworfen werden kann.

Nicht nur beim Weihnachtsbaum ist eine elektrische Beleuchtung am sichersten. Wer jedoch bei seinem Christbaum nicht auf Wachskerzen verzichten will, sollte bei deren Anbringung auf einen genügend großen Abstand zu den Zweigen und dem sonstigen Baumschmuck achten. Baumteile, die nicht einsehbar sind, sollten nicht mit Kerzen bestückt werden. Zudem ist es wichtig, dass auch der Weihnachtsbaum nicht zu nah an Vorhängen und Wänden steht.

Beim Verlassen des Raumes immer Kerzen löschen

Grundsätzlich sind vor dem Verlassen eines Raumes immer alle Kerzen sorgfältig zu löschen – egal ob die Kerze alleine auf dem Tisch steht oder sich in einem Adventsgesteck oder am Christbaum befindet. Anderenfalls handelt man grob fahrlässig. Wurde der Schaden grob fahrlässig verursacht, kann der Hausrat- und/oder Gebäudeversicherer die Schadensleistung normalerweise im Verhältnis zur Schwere der Schuld kürzen. Viele Versicherer bieten – teils optional – jedoch auch einen Versicherungsschutz an, der selbst bei grober Fahrlässigkeit keine Kürzung der Leistung vorsieht.

Zur Sicherheit sollte man grundsätzlich Rauchmelder installiert sowie mindestens einen Feuerlöscher im Haus haben, falls es doch zu einem Brand kommt. Kann das Feuer nicht mehr gelöscht werden, ist es wichtig, schnell das Zimmer, in dem es brennt, zu verlassen sowie die Türen und Fenster zu diesem Raum zu schließen, jedoch nicht abzusperren. Dann sollte man sofort mit allen Bewohnern das Haus verlassen sowie umgehend die Feuerwehr (telefonischer Notruf 112) verständigen.

Wer diese Hinweise beachtet, wird eine erholsame Weihnachtszeit haben.

Reiserücktritt

Gipsbein auf KissenWer eine gebuchte Reise aus einem bestimmten Grund nicht antreten kann, bleibt ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz nicht selten auf den Reisekosten sitzen, ohne davon etwas zu haben.
Wenn die geplante Reise nicht angetreten werden kann

23.6.2014 (verpd) Nicht immer kann eine gebuchte Reise tatsächlich auch angetreten werden. Die Ursache dafür kann bei dem Reisenden selbst liegen,

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Versicherungsschaden, was nun ?

SOS - ButtonWer einen Schaden erleidet, der durch eine Versicherung abgesichert ist, und möchte, dass der jeweilige Versicherer schnell und reibungslos leistet, sollte ein paar Dinge beachten.
Damit ein Versicherungsschaden schnell reguliert wird

23.6.2014 (verpd) Besteht für einen Schaden ein Versicherungsschutz, hat der Versicherte ein Recht auf die vertraglich vereinbarte Entschädigung.

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Schulabgänger ohne Ausbildungsplatz

BerufssatrtSchulabgänger, die nicht sofort nach Ende der Schulzeit einen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten sich bei der Agentur für Arbeit melden, um Nachteile hinsichtlich der gesetzlichen Rente zu vermeiden.
Rentenrelevante Zeit: Zwischen Schule und Ausbildung

23.6.2014 (verpd) Nicht immer kann ein Schüler unmittelbar, nachdem er seine Schulzeit absolviert hat, eine Ausbildung beginnen.

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Ausbildung oder Studium?

BerufssatrtBald werden wieder zahlreiche Schüler ihre Schulzeit hinter sich lassen. Diverse kostenlose Ratgeber helfen ihnen mit Tipps und Infos unter anderem bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsweg oder nach Alternativen für diejenigen, die nicht sofort mit einer Ausbildung beginnen möchten.

Orientierungshilfen für Schulabgänger

10.6.2014 (verpd) In wenigen Wochen werden rund 840.000 Schulabgänger ihr Hauptschul-, Realschul- oder Abitur-Abschlusszeugnis in den Händen halten. Viele fragen sich, wie es danach weitergehen soll. Diverse amtliche Webportale und kostenlose Broschüren unterstützen bei der Antwortfindung.

Nur wenige Schüler sind sich bis zum Ende ihrer Schulzeit sicher, was sie einmal werden möchten. Und diejenigen, die bereits einen Berufswunsch haben, wissen oftmals nicht, wie sie ihr Ziel erreichen können.

Hilfe gibt es hier bei diversen Webportalen unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Hilfreiche Webportale

Insbesondere die BA bietet zahlreiche nützliche Internetauftritte für Schulabgänger. Das Webportal www.planet-beruf.de richtet sich in erster Linie an Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Mittlerer Reife sowie an deren Eltern.

Zahlreiche Informationen, Checklisten, hilfreiche Adressen und Links unterstützen den Nutzer bei der richtigen Berufswahl, der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle und der Bewerbung. Zudem gibt es Informationen über das Erreichen von zusätzlichen Einstiegs-Qualifikationen, weiterführenden Schulabschlüssen und freiwilligen Diensten wie dem Bundesfreiwilligen-Dienst.

Ähnliches bietet auch der Internetauftritt www.abi.de. Zielgruppe sind hier unter anderem Schulabgänger mit Abitur oder Fachabitur. Neben den bereits genannten Hilfen bietet das Portal eine zusätzliche Orientierung zur Studienwahl. Außerdem gibt es diverse Informationen für alle, die nach dem (Fach-)Abitur zuerst einmal eine Auszeit nehmen und im In- oder Ausland jobben, ein Praktikum absolvieren oder sich sozial engagieren möchten. Des Weiteren wird auch auf die Kosten und Finanzierung eines Studiums, zum Beispiel mithilfe von Bafög oder Stipendien eingegangen.

Alles zu den einzelnen Berufen und Studiengängen

Eine andere Onlinehilfe stammt vom BMBF. Im Webauftritt www.praktisch-unschlagbar.de werden generell die Möglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung erläutert. Speziell in der Rubrik Ausbildung finden Schulabgänger und auch Studienabbrecher umfassende Informationen und Links zum Thema Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung.

Detailliertes Hintergrundwissen zu über 3.100 Berufen gibt es von der BA unter berufenet.arbeitsagentur.de. Wer sich lieber visuell informieren lassen möchte, findet unter www.berufe.tv über 140 Filme zu Ausbildungs- und Studienberufen. Die BA bietet zudem unter kursnet-finden.arbeitsagentur.de eine umfassende Aus- und Weiterbildungsdatenbank mit rund 1,2 Millionen Bildungsveranstaltungen und circa 18.000 Bildungsanbietern sowie unter jobboerse.arbeitsagentur.de ein Webportal mit einem umfangreichen Lehrstellenangebot.

Eine weitere Onlinesuche nach Ausbildungsbetrieben, Anbietern von dualen Studiengängen und Ausbildungsangeboten für Zusatzqualifikationen gibt es unter www.ausbildungplus.de, einem Webportal des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Wer sich ausführlich über die Rechte und Pflichten während einer Berufsausbildung informieren möchte,findet unter der 248-seitigen Broschüre „Ausbildung und Beruf“ des BMBF detaillierte Auskünfte.

Ausbildung oder Studium?

Das BMBF bietet auch diverse andere kostenlose Ratgeber für Schulabgänger im PDF-Format und/oder als bestellbare Printversion an. Die 52-seitige Broschüre „Schule – und dann?“ möchte beispielsweise Schulabgängern mit Informationen, Anlaufadressen und Checklisten den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Zudem gibt es einen Elternratgeber in verschiedenen Sprachen für zugewanderte Eltern, die ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen möchten.

Hilfen rund um die Frage „Ausbildung oder Studium?“ gibt es im Ratgeber „Jetzt geht’s los“, der beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) als PDF-Version heruntergeladen werden kann. Neben diversen Hilfen zur Berufswahl sind hier die Vor- und Nachteile der jeweiligen beruflichen Laufbahn sowie die zahlreichen Möglichkeiten, die einem nach Schulende zur Verfügung stehen, zu finden. Für alle, die studieren möchten, gibt es Hinweise zu den Bachelor- und Masterstudiengängen, zum Dualen Studium und zum Studieren im Ausland.

Außerdem erfährt der Schulabgänger im Onlineratgeber, aber auch auf der Webseite des GDV, welchen gesetzlichen Versicherungsschutz er hat und welche private Absicherung wichtig ist. Ergänzend dazu ist ein Beratungsgespräch mit einem Versicherungsexperten sinnvoll. Dieser kann im Hinblick auf den passenden Versicherungsschutz detailliert auf die persönlichen Gegebenheiten sowie individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Schulabgängers eingehen.

Nutzen Sie ganz einfach die Möglichkeit einer individuellen Beratung.

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Ist Ihr Unternehmen in Gefahr?

Feuerwehr im Einsatz bei GroßbrandBei Brand-, Sturm- oder Überschwemmungsschäden in Firmen sind oft nicht nur Sachwerte betroffen. Ertragsausfälle durch Folgeschäden wie Betriebsausfall und Produktionsstillstand können ohne den richtigen Versicherungsschutz das finanzielle Ende eines Unternehmens bedeuten.

Damit ein Großschaden nicht in die Firmenpleite führt

10.6.2014 (verpd) Bei Brand oder Sturm denken die meisten Unternehmer in erster Linie an den daraus entstehenden Sachschaden am Geschäftsgebäude oder an Maschinen, Einrichtung, Waren und Vorräten. Es drohen jedoch zudem hohe Ertragsausfälle, bis der alte Zustand wiederhergestellt ist. Die laufenden Kosten zum Beispiel für Löhne und Gehälter, Kredite und Pacht müssen dennoch bezahlt werden. Für Firmen, die nicht passend abgesichert sind, ein nahezu unlösbares Problem.

Zwar ist den meisten Unternehmern eine Inhalts- oder Geschäftsversicherung, die ähnlich der privaten Hausratversicherung für einen entstandenen Sachschaden in einem Betrieb durch Brand, Einbruch-Diebstahl/Raub, Leitungswasser, Sturm und Hagel einspringt, bekannt.

Doch dieser Versicherungsschutz alleine reicht bei einem Großschaden nicht aus, dass die betroffene Firma finanziell abgesichert ist. Denn bei einem solchen Schaden muss mit Ertragsausfällen infolge eines Betriebsstillstandes gerechnet werden, wenn Maschinen, Anlagen und Gebäudeteile nicht umgehend repariert oder ein Ersatz dafür beschafft werden können.

Abgesichert bei Betriebsstillstand

Hilfreich ist in diesem Fall eine Betriebsunterbrechungs- oder auch Ertragsausfall-Versicherung. Diese deckt einen aus dem Sachschaden entstandenen Ertragsausfall ab. Sie ersetzt bis zu einem im Versicherungsvertrag vereinbarten Zeitraum die fortlaufenden Betriebskosten, aber auch den entgangenen Gewinn, bis das Unternehmen wieder planmäßig arbeiten kann.

Wenn vereinbart, erstattet der Versicherer den Policeninhabern auch die Kosten für eine Schadenminderung, beispielsweise für eine provisorische Reparatur, für die Anmietung von Ersatzmaschinen oder für eine notwendige vorübergehende Auslagerung der Produktion.

Eine Betriebsunterbrechungs- oder Ertragsausfall-Police wird entweder als separater Vertrag oder auch als Kombiprodukt in Verbindung mit einer Inhalts- oder Geschäftsversicherung angeboten.

Abgesichert bei Brand bis hin zu Erdbeben

Wenn die Versicherungssumme der Inhaltsversicherung, also die Werte des Firmeninventars mit Maschinen und sonstigen Anlagen, Möbeln, Waren und Vorräten, nicht höher ist als der komplette Ertrag einer Firma im ganzen Jahr, kann eine Kombipolice sinnvoll sein. Bei der sogenannten Klein-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Klein-BU) ist nämlich die Versicherungssumme für den Ersatz des Sachschadens genauso hoch wie die Versicherungssumme für die Abdeckung des Ertragsausfalls.

Für Firmen mit einem höheren Ertrag empfiehlt sich eine eigenständige Betriebsunterbrechungs-Versicherung. Bei dieser Police wird die frei zu vereinbarende Versicherungssumme entsprechend dem tatsächlichen Bedarf ermittelt und versichert. Der tatsächliche Bedarf setzt sich unter anderem aus den üblicherweise im Unternehmen erwirtschafteten Gewinn sowie den anfallenden Kosten und Ausgaben wie Löhnen, Gehältern, Leasing- , Pacht- und Mietkosten und den weiterlaufenden Kreditverpflichtungen zusammen.

Die Versicherungssumme und der Versicherungsumfang können zudem je nach versichertem Risiko, also beispielsweise für Brand, Sturm, Leitungswasser und/oder Sturm, bedarfsgerecht vereinbart werden. Tipp: In vielen Inhalts-, aber auch Betriebsunterbrechungs-Versicherungen können zudem Elementarschäden, also zum Beispiel Schäden durch Erdbeben, Überschwemmung, Schneedruck und Erdrutsch, optional versichert werden.

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Abschlagsfreien Rente ab dem 63. Lebensjahr

ErsparnisseAb dem 1. Juli 2014 können Rentenversicherte unter bestimmten Voraussetzungen mit Vollendung des 63. Lebensjahres ohne Abzüge eine gesetzliche Rente bekommen. Welche Details dazu wichtig sind und warum für Personen, die nach 1952 geboren wurden, ein späteres Renteneintrittsalter gilt.

Alles zur abschlagsfreien Rente ab dem 63. Lebensjahr

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Jede Woche sterben über zehn Fußgänger bei einem Unfall

Young man reanimation on a road. Concept first aidLetztes Jahr kamen mehr Fußgänger bei einem Verkehrsunfall ums Leben als im Vorjahr. Was der Einzelne tun kann, um die Unfallgefahr zu minimieren.

Jede Woche sterben über zehn Fußgänger bei einem Unfall

10.6.2014 (verpd) Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes verunglückten 2013 556 Fußgänger bei einem Verkehrsunfall tödlich. Das sind insgesamt 36 Personen beziehungsweise fast sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie Fußgänger ihr Unfallrisiko mindern können.

Insgesamt gesehen waren letztes Jahr über 16 Prozent aller Verkehrstoten – deutschlandweit kamen im Jahr 2013 3.338 Personen bei Straßenverkehrsunfälle ums Leben – zum Zeitpunkt des Unfalles als Fußgänger unterwegs.

Zudem gab es letztes Jahr 30.794 Fußgänger, die bei einem Verkehrsunfall verletzt wurden, zu beklagen. Das heißt fast jeder Zwölfte der insgesamt 374.059 bei einem Verkehrsunfall verletzten Personen war nicht mit einem Zweirad oder Kfz unterwegs. Dies zeigt die Statistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Minimiertes Unfallrisiko durch passende Kleidung

Im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern sind Fußgänger bei einem Unfall nicht wie Auto- oder Zweiradfahrer durch eine Karosserie oder einen Helm geschützt und damit deutlich gefährdeter. Ein besonders hohes Unfallrisiko besteht für Fußgänger bei Nebel, starkem Regen, Dämmerung und Dunkelheit. Diverse Studien belegen, dass Unfallopfer, die unter diesen Bedingungen zu Fuß unterwegs waren, häufig zu spät erkannt wurden.

Verkehrsexperten empfehlen daher allen Fußgängern, insbesondere auch Kindern, eine helle und kontrastreiche Kleidung, am besten mit reflektierenden Elementen zu tragen. Retroreflektierende Streifen sind auch auf Rollstühlen, Rollatoren und Gehhilfen anzubringen.

Um ein möglichst geringes Unfallrisiko zu haben, ist zudem ein rücksichtsvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten der Verkehrsteilnehmer untereinander wichtig. Bereits bei der Verkehrserziehung von Kindern sollte hierauf hingewirkt werden. Die Verkehrsregeln und Vorschriften für den Straßenverkehr sollten nämlich schon die jüngsten Verkehrsteilnehmer kennen und sich nicht nur später als Pkw-, Lkw- und Motorradfahrer, sondern bereits im Kindesalter als Fußgänger und Radfahrer daran halten.

Wenn nach einem Unfall das Arbeiten nicht mehr möglich ist

Da man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Straßenverkehr einem Unfallrisiko ausgesetzt ist, sollte man sich und als Eltern auch seine Kinder frühzeitig absichern, um nach einem möglichen unfallbedingten gesundheitlichen Schaden nicht noch vor finanziellen Problemen zu stehen. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung bietet eine private Unfallversicherungs-Police einen weltweiten Schutz rund um die Uhr, also sowohl bei Unfällen im Beruf, in der Schule als auch in der Freizeit.

Im Versicherungsvertrag kann zudem die Höhe der Absicherung nach dem individuellen Bedarf und persönlichen Präferenzen gestaltet werden. Versicherbar sind unter anderem eine frei wählbare Kapitalsumme oder/und Rentenleistung im Invaliditätsfall, Geldleistungen bei unfallbedingtem Tod oder kosmetischen Operationen sowie ein Krankenhaustagegeld.

Für Berufstätige ist zudem eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung sinnvoll, die eine vereinbarte Rente zahlt, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls oder auch einer Krankheit seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Wer nämlich nach dem 1. Januar 1961 geboren ist und seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann, hat keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente.

Finanzieller Schutz für die Familie

Selbst für Kinder, Schüler und Studenten sowie für Hausfrauen beziehungsweise -männer ohne Berufsausübung ist mithilfe einer Erwerbsunfähigkeits-Versicherung eine Einkommensabsicherung, für den Fall, dass der Betroffene aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft erwerbsunfähig bleibt, möglich. Auch hier erhält der Versicherte, wenn er infolge eines Unfalls oder einer Krankheit keine Erwerbstätigkeit mehr ausüben kann, eine vereinbarte Rente ausbezahlt.

Zudem ist es wichtig, an eine ausreichende Hinterbliebenen-Absicherung zu denken. Eine Risiko- oder Kapitallebens-Versicherung hilft dabei, dass nach einem Todesfall eines Elternteils der hinterbliebene Partner und die Kinder finanziell versorgt sind.

Welche Vorsorge für den Einzelnen sinnvoll ist, kann bei einem Beratungsgespräch mit einem Versicherungsfachmann geklärt werden.

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Damit aus der Wohnung kein See wird

Mit wenig Aufwand lassen sich Zuleitungen von Wasch- und Geschirrspülmaschinen gegen das unbeabsichtigte Auslaufen sichern. Sollte dennoch etwas passieren, hilft die richtige Versicherungspolice weiter.

Damit aus der Wohnung kein See wird

10.6.2014 (verpd) Undichte Zuleitungsschläuche an Haushaltsgeräten, durch die innerhalb kurzer Zeit große Mengen Wasser in eine Wohnung laufen können, sind eine der häufigsten Ursachen für Wasserschäden im Haushalt. Teils nicht mehr reparable Beschädigungen am Inventar, aber auch Gebäudeschäden und Schäden an darunterliegenden Wohnungen können die Folge sein.

Alterung, Materialfehler oder unsachgemäße Schlauchführung führen immer wieder zu defekten Zuleitungen bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschine und Geschirrspüler, die binnen kurzer Zeit eine Wohnung unter Wasser setzen können. Die günstigste Möglichkeit, die Gefahr eines derartigen Wasserschadens zu minimieren, ist es, die Haushaltsgeräte nur unter Aufsicht laufen zu lassen und nur während dieser Zeit den Wasserhahn zu öffnen. Denn platzt dabei ein Schlauch und wird dann sofort der Wasserhahn geschlossen, kann nicht viel Wasser auslaufen.

Komfortabler ist es, ein sogenanntes Aquastopp-System einzurichten. Es enthält ein Sicherheitsventil, das bei einem defekten Zuleitungsschlauch die Wasserversorgung der Maschine unterbricht. Viele neuere Wasch- und Spülmaschinen haben diese Sicherheitseinrichtung bereits serienmäßig eingebaut. Anderenfalls kann sie ab etwa 20 Euro pro Gerät nachgerüstet werden.

Wasserschäden an Hausrat und Gebäudeteilen

Wenn trotz der Vorsichtsmaßnahmen etwas passiert, besteht für den Wasserschaden am eigenen Inventar Schutz durch die Hausratversicherung. Notwendige Reparaturen am eigenen Haus übernimmt die Gebäudeversicherung, sofern Leitungswasserschäden mitversichert sind.

Wurde ein Schaden grob fahrlässig verursacht, kann der Hausrat- oder Gebäudeversicherer die Entschädigungsleistung normalerweise um die Schadenhöhe, die direkt im Zusammenhang mit der groben Fahrlässigkeit entstanden ist, kürzen. Eventuell geht der Geschädigte dadurch sogar leer aus. Grob fahrlässig wäre in diesem Falle der unbeaufsichtigte Betrieb der Geräte oder das Offenlassen der Wasserhähne außerhalb des Betriebs, ohne dass eine Aquastopp-Einrichtung aktiv ist. Einige Versicherer bieten jedoch – teils gegen einen kleinen Prämienaufschlag – die Mitversicherung von grob fahrlässig verursachten Schäden an.

Wenn der Nachbar oder die Mietwohnung betroffen sind

Als Wohnungseigentümer oder Mieter haftet man für Schäden, die das auslaufende Wasser am Inventar einer Nachbarwohnung und/oder an der Bausubstanz der Immobilie des Vermieters angerichtet hat. Eine entsprechende Absicherung bietet die Privat-Haftpflichtversicherung. Sie tritt ein, wenn durch eigenes Verschulden ein Dritter zu Schaden kommt und man gesetzlich zum Schadenersatz verpflichtet ist.

In der Regel ist es jedoch für geschädigte Vermieter und Nachbarn empfehlenswert, den Schaden vorrangig durch ihre eigene Gebäude- beziehungsweise Hausratversicherung regulieren zu lassen. Diese übernimmt nämlich bei zerstörten Gegenständen in der Regel den Neuwert.

Eine Haftpflicht-Police dagegen erstattet stets nur den gesetzlichen Anspruch, und das ist der Zeitwert. Der Zeitwert berechnet sich dabei aus dem Neuwert einer Sache abzüglich eines Geldbetrages für das Alter des Gegenstandes, den bisherigen Gebrauch und die Abnutzung.

Clevere Menschen sind vor dem Schaden klug und lassen Ihre Versicherungen überprüfen. Hier haben sie die Chance:

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